Die Grundhaltung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialpädagogischen Zentrums ist geprägt durch Achtung und Wertschätzung gegenüber den Familien und Einzelnen.
Das Menschenbild ist gekennzeichnet von Respekt vor der persönlichen Geschichte jedes einzelnen Menschen.
Die Fachkräfte sehen diese als Experten für sich und Ihr Leben an.
Sie arbeiten mit ihnen daran, ihre Fähigkeiten und Kräfte wiederzuentdecken, auszubauen und besser für sich einsetzen zu können.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern die Selbstorganisation und unterstützen die Familien dabei, ihre Handlungsmöglichkeiten zu erweitern.
Sie betrachten Krisen auch als Chance zur Entwicklung und Veränderung.
Im Übrigen gelten die Ethik-Richtlinien der DGSF  für alle Mitarbeitenden des Sozialpädagogischen Zentrums.

„Natürlich kostet Qualität,
aber fehlende Qualität kostet mehr.“
(Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger)


In den Jahren 2012/2013 durchlief das SPZ einen Prozess, um die Qualität der Arbeit und die Voraussetzungen für diese zu sichern und zu entwickeln.
Ergebnis und Erfolg einer Hilfe hängen ganz entscheidend davon ab, ob bestimmte Qualitätsmerkmale eingehalten werden. Zentral sind für uns – wie in der Jugendhilfe üblich – die Begriffe Strukturqualität, Prozessqualität und Ergebnisqualität (nach Avedis Donabedion, USA)
Strukturqualität umfasst die Ressourcen, die in personeller, organisatorischer und fachlicher Hinsicht vorgehalten werden.
Prozessqualität beinhaltet die Qualität der Gestaltung der Hilfe.
Ergebnisqualität meint die Wirkung der Hilfe für die Familien und ihre einzelnen Mitglieder.

Was bedeutet
„Systemische Sichtweise“
in unserer Arbeit mit besonders belasteten Familien?

  • in Zusammenhängen denken;
    die Zusammenarbeit über das Familiensystem hinaus ausdehnen, das soziale Umfeld, das Netzwerk in die Arbeit einbeziehen.

  • Einzelpersonen und ihre Problematik vor dem Hintergrund ihrer Mitgliedschaft in Systemen (z. B. Familie, Schule, Freundeskreis) verstehen, die Lebenswelt der Familien begreifen als Teil der Problematik, aber auch als Teil der Lösung.

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1985 gründeten das Amt für Diakonie, die Arbeiterwohlfahrt und der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband den Trägerverbund für die sozialpädagogische Familienhilfe im nördlichen Erftkreis; ein verbandsübergreifender Schritt in eine neue, offensive Jugendhilfe.

Grundlage des Trägerverbundes ist der gemeinsame Vertrag, der regelmäßig weiterentwickelt wird und die Bereitschaft von hochqualifizierten Mitarbeitern, die sich bereit erklären, durch qualifizierende Zusatzausbildungen und Fortbildungen die hohen fachlichen Standards im heutigen Sozialpädagogischen Zentrum sicherzustellen. Dabei sind die unterschiedlichen Fachausrichtungen und die Trägeranbindungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von großem Vorteil, um den unterschiedlichen, individuellen Beratungsbedürfnissen der Familien Rechnung zu tragen und gleichzeitig den Familien das Wahlrecht gemäß § 5 KJHG zu ermöglichen.